Donnerstag, 17. März 2011

Amerika: was war vor Kolumbus? Teil 6 Mississippi-Kultur - America: what was before Columbus? 6th part, the Mississippi culture

Heute haben wir uns dem vorläufig letzten Teil unserer Studie "Wie sah es in Amerika vor Kolumbus aus?" gewidmet. Wir haben die Mississippi-Kultur studiert. E und T haben eine Zusammenfassung ins Heft geschrieben und wir haben uns auf dieser Homepage umgesehen und diesen schönen Film geguckt. Mal wieder eine schöne Verbindung zwischen Geschichte, Englisch und Deutsch. Auch Math kam zum Zuge, da wir Inches, Feet, Acres, etc. in Meter umgewandelt haben.
Today we studied the Mississipi culture. For now the last part of our study of how America was like before Columbus. E and T wrote down summaries and we looked up the linkes you see above in the German text. Once again it was a great way to combine history, English, German and maths as we converted inches, feet and acres in meter.


Unser Hauptbuch ist immer noch das von Bonnie Shemie, das ich schon die letzten Wochen vorgestellt habe. Und so wurde die Heftzusammenfassung oft einfach eine Übersetzung. Ins Heft kamen auch einige Zeichnungen und Fotos von Kunstwerken und von Cahokia wie es heute aussieht.
Our main book is still the one by Bonnie Shemie, which I presented the last weeks already.


T's Zusammenfassung:

Die Mississippi-Kultur
Die nächste grosse Hügelbauer-Welle begann um das Jahr 800 n. Chr. Vor allem im Mississippi-Tal. Die Menschen der Mississippi-Kultur bauten schon beeindruckende Städte. Da einige der Mississippi-Kulturen bis ins 17. Jh überlebten, wissen wir einiges über sie aus historischen Dokumenten.
Wir besuchen eine Stadt der Mississippi-Kultur
Wir befinden uns im Zentrum eines grossen Platzes. Vor uns befindet sich eine abgeflachte, viereckige Pyramide. Eine breite Rampe führt zum schön verzierten Temple hinauf. Auf einer kleineren Pyramide, auf der anderen Seite des Platzes, befindet sich die Residenz der „Sonne“, so wird der Herrscher genannt. Rund um die Pyramide der „Sonne“ befinden sich kleinere Häuser für das Volk, Trockengestelle, Gärten, Lagerhäuser, Kornspeicher. Ausserhalb der Stadtmauern verbindet ein Fluss diese Stadt mit über hundert anderen Städten die zum Teil weit weg sind.
Menschen versammelten sich auf dem Platz und verfolgten Spiele wie Lacrosse. Chunkey war ein anderes beliebtes Spiel. Eine Steinscheibe wurde geworfen und ein Speer dorthin geschleudert, wo man dachte, dass die Scheibe landen würde. Alle Dorfbewohner wetteten zu diesen Spielen.
Zu den Ritualen gehörte das Trinken des „Schwarzen Tranks“, ein koffeinhaltiges Gebräu aus den gerösteten Blättern des Cassina-Strauches. Der Trank wurde während einer Zeremonie getrunken und sollte den Ältesten einen klaren Kopf und den Kriegern Kraft und Mut geben.
Zum Sommerfest wurden im Dorf alle Feuer gelöscht. Nach der Purifikations-Zeremonie wurden neue Feuer entfacht und Streitigkeiten beigelegt. Knaben die ins Mannesalter kamen, erhielten einen neuen Namen.
Ausgrabungen bringen wunderbare Gegenstände zu Tage: Katzen, Schlangen, Sonnenstrahlen und Sonnenkreise, weinende Augen, Augen auf einer offenen Hand, Hände mit Kreuzen auf der Handfläche und Kreuze die heilige Feuer symbolisieren.
Diese Menschen waren die Ahnen der Creeks, der Cherokees, der Choctaws und der Chickasaws.

Cahokia – eine grosse Stadt
Die beeindruckendste Stadt der Mississippi-Kultur ist Cahokia. Zu ihrer Blütezeit um das Jahr 1100 lebten 10‘000-20‘000 Menschen in Cahokia. Cahokia befand sich beim Mississippi ganz in der Nähe des heutigen St. Louis im Staat Illinois. Es war eine Handelsstadt, die mit einem Drittel Amerikas verbunden war. In der Stadt befanden sich 120 Mounds. Die Herrscher lebten in Hütten auf den Mounds. Dass die Stadt so gross wurde, könnte mit dem aufkommenden Maisanbau zusammenhängen. Auch Amarant wurde angebaut. Die Hauptpyramide wurde oft vergrössert. Bei jeder Vergrösserung wurde der Tempel auf der Pyramide neu erbaut. Der letzte Tempel war 30 Meter lang und vermutlich 4-Stockwerke hoch. Seine lehmverputzten Wände waren 1 Meter dick. In diesem Tempel wohnte der höchste Herrscher, von seinen Priestern unterstützt.  Er schaute hinunter in die geschäftige Stadt  mit seinen Plätzen, Hafenbecken und Lagerhäuser. Direkt vor seiner Pyramide war ein riesiger Platz – der grösste der sechs Plätze – wo wichtige religiöse Zeremonien stattfanden. In der Nähe befand sich ein Kreis aus Holzpfählen, ein Sonnenkalender. Archäologen nennen das einen Woodhenge, analog zu „Stonehenge“. Ein Priester stand auf einen Ausguck, genau im Zentrum des Woodhenge und konnte so seine Beobachten machen und z.B. sagen, wann die beste Anpflanzzeit war oder die beste Erntezeit.
Die Innenstadt war von hohen Palisaden umgeben und wurde von Bogenschiessern bewacht. Pyramiden waren auch ausserhalb der Palisaden, wo anscheinend das Volk wohnte.
Die Herrscher waren in runden Mounds begraben.  Das Skelett eines einflussreichen Herrschers fand man unter 20.000 Muscheln und 800 unbenutzten Pfeilen begraben.
Im Jahr 1400 lebten nur noch 4000-5000 Menschen in Cahokia. Als die Franzosen einige Jahrhunderte später dahin kamen, fanden sie nur noch von Gras überwachsene Hügel. Wieso Cahokia ausstarb, weiss man bis heute nicht.



Und wir haben auch - immer im Rahmen unseres Amerika-Themas - über den St. Patrick's Day gesprochen der heute gefeiert wird. Auch wenn es ein irisches Fest ist, wird dieser Tag auch in Amerika sehr gefeiert.
We also talked about St. Patrick's Day.

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